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Mein Ansatz



Beim Anbau meiner Speisepilze habe ich mir die traditionelle asiatische Shii-take Kultur auf Eichenstämmen zum Vorbild genommen, welche schon vor etwa 1000 Jahren dokumentiert wurde.
In früheren Zeiten wurden nicht nur Shii-take sondern auch einige andere beliebte Speisepilze in Japan und China mit recht einfachen Methoden weitervermehrt. Meist wurden dazu Löcher in frisch geschnitte Stämme und Äste gebohrt und darin kleine Stücke frischer Pilze versenkt und dann verschlossen. Andere Methoden waren etwa das Einlegen bewachsener Stämme in Wasser, in welchem wiederum frische Stämme getaucht wurden, um eine Infektion durch den Speisepilz zu erreichen.
In den 50er und 60er Jahren wurden diese Methoden aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes von der industriellen Pilzzucht in Hallen, auf sterilen oder pasteurisierten Substraten, abgelöst, welche durch die Weiterentwicklung der Steriltechnik und den Vorteil der kontrollierbaren Wachstumsbedingungen, eine dauerhafte Produktion von Frischware gewährleistet.


Traditionelle Methoden treffen auf moderne Technik


Ich kombiniere die moderne Steriltechnik, welche mir die Möglichkeit gibt, Impfsubstrate in beliebiger Menge zu produzieren, mit der traditionellen Methode der Freilandzucht auf Holz.
Dadurch können auch große Mengen von frischem Holz in sehr kurzen Zeiträumen beimpft werden und eine größere Effizienz gewährleistet werden, als mit den traditionellen asiatischen Techniken.
In Europa sind nur sehr wenige Arten von Kulturpilzen im Handel erhältlich, obwohl es noch eine riesige Palette potentieller Kandidaten gibt, die von der industriellen Zucht noch nicht aufgegriffen wurden. Ich versuche, dem Problem der saisonalen Verfügbarkeit von Freilandpilzen durch eine entsprechende Sortenauswahl entgegenzuwirken.

So gut wie wild


Die größten Vorteile, der von mir praktizerten Methode sehe ich einerseits im Endprodukt, welches aufgrund der komplett natürlichen Wachstumsbedingungen die gleiche Qualität erreicht, wie ein Wildpilz und andererseits in der bei weitem höheren Energieeffizienz: Denn im Gegensatz zur industriellen Zucht muss ich nur einen vergleichsweise winzigen Teil des Fruchtungssubstrates steriliseren und verschwende auch keine Energie durch die Klimatisierung der Anbauhallen.
Diese beiden Faktoren rechtfertigen für mich allemal ein unregelmäßigere, saisonale Verfügbarkeit, wie auch eine, bei weitem längere Zeitspanne zwischen Anlage der Kultur und Beendigung der Ernte.

Wer sich persönlich ein Bild meiner Pilzzucht verschaffen möchte oder Interesse an näheren Informationen hat, ist herzlichst dazu eingeladen, mich zu kontaktieren oder nach telefonischer Vereinbahrung zu besuchen.


Ihr Pilzmanufacteur

Florian Kogseder



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