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Japanisches Stockschwämmchen

(Pholiota nameko)


Das Japanische Stockschwämmchen auch bekannt unter dem Namen "Nameko" oder "Goldkäppchen", ist eine in Europa nur in Kultur anzutreffende Pilzart, deren natürliches Verbreitungsgebiet sich auf die ostasiatischen Inseln beschränkt. Dort wächst es hauptsächlich auf harten Laubhölzern, im Speziellen auf Buchen und Eichen. Es fruchtet meist nur einmal im Herbst, bei passender Witterung sind jedoch auch kleinere Ernten im Frühjahr möglich.
In Japan und China hat der Nameko eine lange Tradition als Speisepilz und wird seit Jahrhunderten auf Holzstämmen kultiviert. Auch bei dieser Art hat sich in den letzten Jahrzehnten der Anbau auf Substraten aus Sägespänen und Weizenkleie durchgesetzt, weil dadurch eine regelmäßige Ernte auch außerhalb der Saison zu erreichen ist.
Bei der Freilandkultur beschränkt sich die Ernte in unseren Breiten auf eine relativ kurze Zeitspanne von Ende September bis November, in Ausnahmefällen sind jedoch auch kleine Fruchtungen zwischen Februar und April möglich.
Traditionell wird es in Asien vor allem für Suppen, Nudelgerichte und Eintöpfe verwendet. Frisch hat es eine relativ schleimige Huthaut, die sich beim Kochen jedoch zersetzt. Es ist sehr intensiv-würzig im Geschmack und meiner Meinung nach perfekt für Risotto und andere Reisgerichte, Nudelgerichte, Mischgemüse wie auch gebundene Suppen geeignet.