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Gemeines Stockschwämmchen

(Kuehneromyces mutabilis)


Das Stockschwämmchen erfreut sich aufgrund seines häufigen Auftretens und seines großartigen, würzigen Geschmacks großer Beliebtheit unter erfahrenen Pilzsammlern. Es ist in großen Teilen der gemäßigten und kalten Zonen der Nordhalbkugel verbreitet. Meist ist es an verschiedenen Laubhölzern wie Buche, Birke oder Ahorn anzutreffen, in höheren Lagen besiedelt es aber auch häufig Nadelhölzer. Es ist in feuchten und eher kühlen Perioden von April bis in den November anzutreffen und fruchtet oft auch mehrmals in einer Saison.
Durch die schwierige Bestimmung ist es als Speisepilz nur erfahrenen Pilzsammlern vorbehalten und besitzt daher auch nur geringe Bedeutung als Lebensmittel. In der Zwischen− und Nachkriegszeit wurde es jedoch für die Herstellung von sogenanntem Mycoholz verwendet, welches damals das teure und kaum erhältliche Zedernholz als Rohstoff zur Bleistiftherstellung ersetzt hat.
Im Freilandanbau kann man durch die richtigen Auswahl an Kulturstämmen die Ernteperiode auf einen großen Teil des Sommerhalbjahres ausdehnen, die Haupterntezeit ist allerdings von August bis Oktober.
Die jungen Hüte dieser Art sind eine Delikatesse in Suppen, eignen sich jedoch auch hervorragend zum kurzen Anbraten und Dämpfen und sind durch ihr würziges, rundes Aroma immer wieder ein Erlebnis.