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Igelstachelbart

Igelstachelbart

(Hericium erinaceus)


Der Igelstachelbart ist ein in Europa und Asien sehr weit verbreiteter, jedoch überall recht seltener Pilz, der auf absterbenden oder toten Stämmen diverser Laubhölzer, vor allem Harthölzer wie Buche und Eiche, zu finden ist. Meist fruchtet er im Herbst, seltener auch im Frühjahr.
Im Asien, wo er nicht nur wegen seines hervorragenden Geschmacks, sondern auch wegen seiner diversen Anwendungsbereiche in der traditionellen Volksmedizin sehr begehrt ist, gehört er zu den meistangebauten Pilzen. Trotzdem wird er in Europa bis heute kaum kultiviert und ist nur selten als Frischpilz erhältlich.
Ich kultiviere ihn auch auf Buchenholz, wo er auf entsprechend großen Stämmen teilweise riesige Fruchtkörper mit einem Gewicht von deutlich mehr als einem Kilogramm bildet.
Im Unterschied zu anderen Kulturpilzen liefert er jedoch keine sonderlich hohen Erträge und braucht auch relativ lange bis zu den ersten starken Fruchtungen. Dafür wächst er ser lange, auch auf schon stark zersetztem Holz. Auch dieser Pilz ist vor allem im Herbst erhältlich und hat meist nur eine große Fruchtungswelle zwischen September und November.
Durch sein kompaktes Wachstum kann man von großen Pilzen schöne Portionsscheiben herunterschneiden, welche sowohl in Backteig oder paniert eine absolute Delikatesse sind, ebenso wie mit einem Natursaft in Butter angebraten − ähnlich einem Naturschnitzel. Wenn man ihn in kleinere Stücke zerschneidet, kann man ihn auch diversen Gemüsegerichten beigeben oder mit etwas Obers zu einer feinen Sauce veredeln.